Der Hof Lichtblick

Der Hof Lichtblick steht seit 2014 für tiergestützte Fördermaßnahmen in sozialen und pädagogischen Kontexten. Im Mittelpunkt stehen individuell abgestimmte Angebote für soziale Einrichtungen sowie für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung – unabhängig von Alter oder Lebenssituation.

Der Hof Lichtblick

Der Hof Lichtblick steht seit 2014 für tiergestützte Fördermaßnahmen in sozialen und pädagogischen Kontexten. Im Mittelpunkt stehen individuell abgestimmte Angebote für soziale Einrichtungen sowie für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung – unabhängig von Alter oder Lebenssituation.

Die Ursprünge des Hofs Lichtblick liegen in persönlichen Erfahrungen. Als Mutter einer blinden und behinderten Tochter erlebte Corinna Forck, wie positiv sich der regelmäßige Kontakt zu Tieren auf die Entwicklung ihres Kindes auswirkte. Durch das tägliche Versorgen der Tiere wuchs ihre Tochter zu einer selbstbewussten und aufgeschlossenen jungen Frau heran.

Aus diesen Erfahrungen entstand die Idee, die heilsame und stärkende Wirkung von Tieren weiterzugeben und mit anderen Menschen zu teilen – getragen von dem Gedanken: „Tiere schenken Freude.“

Diese Grundidee wurde von Catherine Rohde weiterentwickelt. Nach ihrem Studium der Pädagogik, Psychologie und Sportwissenschaften arbeitete sie über zehn Jahre als Sozialpädagogin mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Besonders prägend war dabei die Arbeit mit ihrer Therapiebegleithündin, die neue Zugänge eröffnete und Entwicklungsprozesse unterstützte.

Nach einer Fortbildung an der Akademie für tiergestützte Therapie entschied sich Catherine Rohde 2022, den Fokus ihrer Arbeit konsequent auf die tiergestützte Förderung zu legen. Daraus entwickelte sich der heutige Hof Lichtblick weiter – mit der Haltung: Menschen tierisch fördern.

Bilder von den beiden Gründerinnen: Corinna im Kreis, Catherine in groß.
Zwei Kaninchen kuscheln.

Die Tiere des Hofes Lichtblick sind feste Begleiter unserer Arbeit. Im Einsatz unterstützen mich derzeit Meerschweinchen, Kaninchen, Hühner und Hunde – jedes Tier mit seinem eigenen Wesen und seiner ganz besonderen Wirkung. Unsere Tiere genießen täglich Auslauf, Spiel, Zuwendung und Training. Ein achtsamer Umgang steht dabei immer im Mittelpunkt.

Bei der Auswahl unserer Tiere ist für unterschiedliche Bedürfnisse Raum. Kleine Tiere können auf dem Schoß gestreichelt, versorgt und behutsam begleitet werden. Im Kontakt mit Hunden erleben viele Menschen, wie wirksam das eigene Handeln sein kann. Jedes Tier begegnet uns auf seine Weise – und lädt dazu ein, aufmerksam zu sein, Verantwortung zu übernehmen und voneinander zu lernen.

Ein Kaninchen mit schwarz-weißem Fell wird gefüttert.

Mit ihrem weichen Fell und ihrer neugierigen Art laden Kaninchen zur stillen Beobachtung ein. Sie sind verspielt, sensibel und selbstbestimmt. Je ruhiger wir ihnen begegnen, desto eher suchen sie unsere Nähe und schenken uns ihre Gesellschaft.

Ein plüschiges Perlhuhn darf auf dem Schoß sitzen.

Unsere Seidenhühner sind zutraulich, freundlich und friedlich. Sie zu beobachten oder vorsichtig zu streicheln wirkt oft beruhigend und fast meditativ. Da sie nicht fliegen können und sehr ruhig sind, verlieren viele Menschen im Kontakt mit ihnen ihre Scheu und fassen neuen Mut.

Eine Hundenase füllt das Bild aus.

Unsere Hunde – derzeit ein Labrador und ein Cocker Spaniel – sind ausgebildet oder befinden sich in Ausbildung. Je nach Einsatz begleiten sie ruhig und zurückhaltend oder offen und gut gelaunt. Sie bringen Freude, schaffen Vertrauen und reagieren sensibel auf klare, wertschätzende Kommunikation.

Ein Meerschweinchen mit schwarzem Kopffell sitzt auf einem Schoß.

Meerschweinchen sind tagaktiv und sehr soziale Tiere. Als Fluchttiere zeigen sie uns, wie wichtig Ruhe, Geduld und Aufmerksamkeit sind. Wenn wir lernen, ihre Signale zu lesen und respektvoll mit ihnen umzugehen, entsteht Vertrauen – und Nähe wird möglich.


Eine Menschenhand hält eine Hundepfote.

Der Schutz und das Wohl unserer Tiere haben bei allen Angeboten höchste Priorität. Verantwortung, Achtsamkeit und klare Rahmenbedingungen bilden die Grundlage unserer tiergestützten Arbeit.

  • Wir haben die amtliche Zulassung des Veterinäramtes nach §11.
  • Unsere Tiere stehen unter ständiger tierärztlicher Kontrolle. Sie werden regelmäßig geimpft, entfloht und entwurmt.
  • Unsere Hunde sind zudem ausgebildet als Therapiebegleithund, Besuchshund oder Streichelhund. Zudem achten wir darauf, dass die Hunde nicht mehr als 6 Stunden pro Woche eingesetzt werden oder maximal 1,5 Stunden pro Tag.
  • Ist es im Sommer zu heiß für die Tiere, behalten wir uns vor, Termine kurzfristig abzusagen.
  • Selbstverständlich haben wir auch eine betriebliche Haftpflichtversicherung.