
Was, wo, wer?
Auf dem Hof Lichtblick leben Hühner, Kaninchen, Meerschweinchen und Hunde. Der gezielte Kontakt zu Tieren kann gesundheitsfördernd wirken und den Alltag bereichern. Die tiergestützte Förderung richtet sich an Menschen mit und ohne Beeinträchtigung – unabhängig von Alter oder Lebenssituation.
Förderung durch Tierkontakt
Der Kontakt zu Tieren kann auf vielfältige Weise wirken. Streicheln, Beobachten, Versorgen oder gemeinsames Spiel fördern emotionale Nähe, stärken soziale Fähigkeiten und schaffen positive Erlebnisse im Alltag.
Gerade für Menschen mit Beeinträchtigung können tiergestützte Angebote wertvolle Impulse geben. Sie unterstützen motorische Abläufe, fördern Konzentration und Kommunikation und stärken das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Unsere tiergestützten Fördermaßnahmen orientieren sich stets an den individuellen Bedürfnissen der Menschen, die wir begleiten. Ziel ist es, Lebensqualität zu verbessern, Selbstwirksamkeit erfahrbar zu machen und das allgemeine Wohlbefinden nachhaltig zu stärken.

Für wen eignet sich die tiergestützte Förderung?
Die tiergestützte Förderung des Hofes Lichtblick richtet sich an Menschen jeden Alters – mit und ohne Beeinträchtigung. Der Kontakt zu Tieren kann Körper und Geist positiv ansprechen und auf ganz natürliche Weise stärken.
Tiere begegnen Menschen ohne Vorbehalte. Sie reagieren unmittelbar, wertfrei und authentisch. Im gemeinsamen Versorgen, Beobachten oder Streicheln entstehen emotionale Nähe, Vertrauen und das Erleben von Verantwortung. Diese Erfahrungen können das Selbstwertgefühl stärken und neue Zugänge eröffnen.
Für unsere tierischen Begleiter spielt es keine Rolle, welche Einschränkungen ein Mensch mitbringt. Entscheidend ist die Begegnung im Moment. Tiergestützte Förderung kann daher für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen sinnvoll sein – zum Beispiel bei folgenden Herausforderungen:
Mit Herz & Pfote:
So gestalten wir unseren Besuch bei euch
Erstkontakt
Der erste Austausch findet telefonisch oder per E-Mail statt. Gemeinsam klären wir, was ihr euch wünscht, welche Ziele im Vordergrund stehen und welche Tiere dafür besonders geeignet sind. Auch Häufigkeit und Rahmenbedingungen besprechen wir in Ruhe. Anschließend vereinbaren wir einen ersten Termin.
Vor unserer Ankunft
Damit sich Mensch und Tier gleichermaßen wohlfühlen, ist es hilfreich, wenn bei unserer Ankunft bereits alle Teilnehmenden in einer ruhigen Sitzrunde zusammenkommen. Zusätzliche Reize – wie Musik oder häufiges Rein- und Rausgehen – sollten möglichst reduziert sein.
Wir treffen kurz vor dem vereinbarten Termin ein, damit wir die Tiere in Ruhe aus ihren Transportboxen holen, alles vorbereiten und offene Fragen sowie wichtige Regeln im Umgang miteinander klären können.
Tierisches Wohlfühlen
Unsere Kleintiere sind daran gewöhnt, auf dem Schoß zu sitzen, und werden behutsam an die Teilnehmenden verteilt. Sie dürfen gestreichelt und gefüttert werden – das passende Futter bringen wir selbstverständlich mit. Auch für den Schutz der Kleidung sorgen wir.
Im Anschluss kommt unser ausgebildeter Hund zum Einsatz. Mit ihm führen wir gezielte, spielerische Übungen durch, die individuell auf eure Einrichtung und eure Teilnehmenden abgestimmt sind. Dabei können motorische, kognitive oder seelische Aspekte im Mittelpunkt stehen.
Unser Grundsatz lautet: Niemand muss, alle dürfen. Freude, Sicherheit und Begegnung auf Augenhöhe stehen immer im Vordergrund.
Ein gemeinsamer Abschluss
Nach etwa 45 Minuten beenden wir die Einheit gemeinsam. Die Tiere werden verabschiedet, der Raum wird gesäubert und wir erinnern freundlich ans Händewaschen.
Was bleibt, sind oft strahlende Gesichter, berührende Momente – und manchmal ganz neue, überraschende Fähigkeiten, die sichtbar werden.

Kosten & Rahmenbedingungen
Die Kosten für tiergestützte Förderangebote richten sich nach verschiedenen Faktoren, zum Beispiel nach Anfahrtsweg, Dauer und Gruppengröße. Da jedes Angebot individuell abgestimmt wird, teilen wir den Preis gern auf Anfrage mit.
Bei Kindern mit Pflegegrad kann eine Einzelbegleitung unter bestimmten Voraussetzungen über die Verhinderungspflege oder den Familienentlastenden Dienst abgerechnet werden. Ziel ist dabei auch die Entlastung von Angehörigen. Die erste Betreuungsstunde dient dem gegenseitigen Kennenlernen und ist kostenfrei.
Gern besuchen meine Tiere und ich soziale Einrichtungen wie Kliniken, Werkstätten, Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung sowie Senioren- und Pflegeheime. Die Einsätze werden individuell geplant und auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt.
Gern beantworte ich alle Fragen rund um die tiergestützte Förderung persönlich.